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Unfallversicherung

Deine Existenzsicherung für den Fall der Fälle

Unfallversicherung vergleichen

Leider passieren Millionen von Unfällen jährlich, meist im Haushalt oder in der Freizeit. Ob Du gut und günstig versichert bist, kannst Du selbst vergleichen:

Was ist versichert?

Die wichtigste Leistung der Unfallversicherung ist die Zahlung der Versicherungssumme in dem Fall, dass die versicherte Person einen bleibenden körperlichen Schaden nach einem Unfall erleidet, die sog. Invalidität. Im Versicherungsdeutsch ist als Unfall definiert: Ein von außen einwirkendes, plötzliches und unerwartetes Ereignis. Klingt erst mal kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Du darfst Dir den Schaden nicht selbst zugefügt haben (von außen) und es muss plötzlich passieren. Langsam zunehmende Rückenbeschwerden oder Krankheiten fallen also aus.

Die Höhe der Zahlung richtet sich dabei nach der Schwere der Unfallfolgen, dem Invaliditätsgrad. So unangenehm das klingen mag, dieser Invaliditätsgrad wird nach einer Tabelle bestimmt. Je nach geschädigtem Körperteil erhöht sich der Invaliditätsgrad (sog. Gliedertaxe). Ein beschädigter kleiner Finger ist nicht so schlimm wie ein fehlendes Bein. Was nicht in der Tabelle steht, bemisst sich danach, inwieweit die körperliche Leistungsfähigkeit durch die Unfallfolgen insgesamt beeinträchtigt ist. Der Invaliditätsgrad wird gutachterlich durch einen Arzt bzw. eine Ärztin festgestellt.
Ausgezahlt wird bei einer geringeren Invalidität die Grundsumme multipliziert mit dem Invaliditätsgrad. Beispiel:

Grundsumme 100.000 EUR x Invaliditätsgrad (20%) = 20.000 EUR

Bei den meisten Tarifen erhöht sich die ausgezahlte Summe dann noch um die sog. Progression. Dabei handelt es sich um einen Faktor, der die ausgezahlte Summe um den Progressionssatz erhöht.

Du solltest also unbedingt darauf achten, dass die Grundsumme nicht zu niedrig ausfällt, denn viele Versicherer werben nicht mit der Grundsumme, sondern mit der deutlich höheren Summe bei Vollinvalidität. Um die zu erhalten, musst Du aber meist wirklich den Kopf unter dem Arm tragen. 

Progression

Die Abbildung zeigt die Höhe der ausgezahlten Summe mit und ohne Progression (225%). Es ist deutlich zu erkennen, wie die Versicherungssumme ab 25% und nochmals ab 50% überproportional ansteigt.

Bei hohen Invaliditätsgraden ergibt sich damit eine ausreichende Versicherungssumme. Darüber solltest Du die Grundsumme bei geringeren Invaliditätsgraden aber nicht vernachlässigen.

Wann ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Die meisten Unfälle passieren in der Freizeit, beim Sport und vor allem im Haushalt. Wenn Du in deiner Freizeit also sehr aktiv bist, hast du ein höheres Risiko, einen Unfall zu erleiden. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen beispielsweise am Arbeitsplatz, auf dem Weg dorthin oder bei Berufskrankheiten. Gleiches gilt entsprechend für Schüler*innen und Studierende. Die meisten Fälle werden von der gesetzlichen Versicherung also gar nicht erfasst.

Die private Unfallversicherung ist daher eine wichtige Versicherung. Aus der Versicherungssumme bezahlst Du unter anderem:

  • Den Umbau Deiner Wohnung.
  • Ein behindertengerechtes Fahrzeug.
  • Zusätzliche Hilfsmittel oder Therapien, die von der Krankenversicherung nicht übernommen werden.
  • Hilfe im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung.

Für Deinen Einkommensverlust solltest Du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Ist das - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich, empfiehlt sich der Einschluss einer Unfallrente oder einer höheren Grundsumme.

Dürfen wir Dir bei der Auswahl eines geeigneten Tarifs helfen? Vereinbare einfach einen Telefontermin mit unserem Team:

Bedarfsermittlung

Du möchtest wissen wie hoch die Grundsumme sein sollte? Mit unserem Bedarfsrechner erhältst Du eine erste Schätzung. Er wurde von Professor Matthias Beenken, Fachhochschule Dortmund, entwickelt und soll Dir helfen, Deinen Versicherungsschutz an Deinen tatsächlichen Bedarf anzupassen.

Fragen nach Deinem Gesundheitszustand

Ein Versicherer ist nicht verpflichtet Dir eine Unfallversicherung anzubieten. Er wird Dir also vor der Annahme diverse Fragen stellen, nach denen er den Beitrag berechnet. Du solltest diese Fragen unbedingt vollständig und richtig beantworten, sonst riskierst Du den Versicherungsschutz, wenn Du ihn brauchst.

Bist Du vor Vertragsabschluss nicht 100% gesund, kann der Versicherer Risikozuschläge verlangen oder einzelne Vorerkrankungen bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades ausschließen. Das ist aber immer noch besser, als gar nicht versichert zu sein, wenn etwas passiert.

Wichtige Leistungserweiterungen

Neben der Progression gibt es noch weitere Leistungserweiterungen die sinnvoll sein können.

Unfallrente

Eine Unfallrente kann besonders für Kinder wichtig sein, da diese noch keine Berufsunfähigkeitsrente abschließen können. Eine Invalidität Deines Kindes kann auch bei Dir zu einer Reduzierung des Einkommens führen. Wenn Du z. B. Deine Arbeitszeit reduzierst oder Deine Berufstätigkeit ganz aufgibst, um Dein Kind betreuen zu können. Eine Absicherung Deines Kindes ist also dringend zu empfehlen.

Du solltest Deinen eigenen Einkommensverlust lieber über den Abschluss eines Krankentagegeldes und einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Dann bist Du auch außerhalb eines Unfalls, z. B. bei einer schweren Krankheit, abgesichert.

Alternative Gliedertaxen

Wie bereits beschrieben, hängt die Auszahlung von der Höhe des Invaliditätsgrades ab. Diese wiederum, von den geschädigten Organen oder Körperteilen. Für einzelne Berufsgruppen kann es daher sinnvoll sein, die Gliedertaxe genau anzusehen. Bist Du Musiker, kann der Verlust eines Fingers z. B. dramatische Auswirkungen haben. Hast Du hier Bedarf, sprich unbedingt mit einem spezialisierten Versicherungsmakler. Da ist Spezialwissen gefragt.

Was kostet eine Unfallversicherung?

Die Kosten der Unfallversicherung hängen vor allem von den Faktoren ab:

  • Der Grundsumme
  • Der Progression
  • Deinem Alter
  • Deiner beruflichen Tätigkeit
  • Versicherte Zusatzleistungen

Laufzeit und Kündigung

Wechselst Du die Versicherung, sollte Dir die Zusage der neuen Versicherung bereits vorliegen, bevor Du den alten Vertrag kündigst.

Kündigen kannst Du in der Regel mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres. Das muss nicht immer das Kalenderjahr sein. Du solltest also vor der Kündigung einen Blick in Deine Versicherungspolice werfen.

Empfehlungen für den Schadensfall

Melde einen Unfall immer so schnell wie möglich! Dabei muss sich der Versicherer ein Bild von Deiner Situation machen können und ggf. erste Maßnahmen einleiten können um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

In den meisten Fällen hat der Versicherer auch das Recht, Dich von einem seiner Ärzte untersuchen zu lassen. Du kannst also nicht einfach Deinen Hausarzt bitten, die Invalidität zu bestimmen.
Die Invalidität - also der bleibende Schaden – muss meist innerhalb von 15 Monaten endgültig bestimmt sein.

Deine Police, alle Unterlagen und die letzte Rechnung findest Du in Deinem elektronischen Kundenordner. Schau doch mal rein: